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Liebe Gäste!

Der SKULPTURENWEG DER VERSÖHNUNG soll aus Anlass der Oberösterreichischen Landesausstellung 2013 "Alte Spuren - Neue Wege" einen Beitrag dazu leisten, an die wechselvolle Geschichte der Region um FREIstadt zu erinnern und, wie der Titel erkennen lässt, auch zur aktuellen persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Versöhnung anregen. Die Ausstellung erhebt keinen Anspruch auf lückenlose Darstellung zu diesem Thema, es soll Schwerpunkte in der Geschichte in´s Bewusstsein bringen und so dem Betrachter die Auseinandersetzung ermöglichen.

Wurden Juden ausgegrenzt und durften sich nicht ansiedeln, so hat man Täufer verbrannt, die Protestanten vertrieben und in der jüngeren Geschichte wieder durch Vertreibungen vielen Menschen in der Region Leid zugefügt. Für die wissenschaftliche Begleitung dieser umfassenden und sensiblen Themen konnten wir Frau Dr. Astrid von Schlachta, Universität Regensburg, gewinnen. Es war uns auch ein Anliegen, durch Einbindung von Einzelschicksalen, einen Bezug zur Region herzustellen. Vielen Dank Frau Dr. Astrid von Schlachta für die umfangreiche Recherche.

BildhauerInnen haben sich diesem Thema gestellt und zu einzelnen Epochen in der Geschichte Skulpturen geschaffen, die eine Sichtweise eröffnen, die in die Seele des Künstlers blicken lässt. Ob in Stein, Stahl oder anderen Materialien, die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksweise ist jedem Künstler freigestellt worden. Das sehr engagierte Künstlerteam, wie Daniel Isler, Schweiz; Markus Sauermann, Deutschland; Solomon Okpurukhre, Nigeria; Christiane Pott-Schlager, Alfons Bachmann, Gerhard Eilmsteiner aus Österreich, haben den SKULPTURENWEG DER VERSÖHNUNG geschaffen. Das Projekt wurde vom Schweizer Bildhauer Karl 'Kari' Imfeld künstlerisch begleitet, wofür ich ihm ganz besonders danke, denn seine Erfahrungen haben erst dieses Gesamtkunstwerk werden lassen.

Allen, die sich in diesen SKULPTURENWEG DER VERSÖHNUNG in so mannigfaltiger Weise eingebracht haben, sei hier von ganzem Herzen gedankt. Allen voran danke ich dem Trägerkreis für die Trägerschaft des Projektes, dessen Vorsitzenden Ing. Stefan Hanl, dem Bürgermeister Mag. Christian Jachs, Freistadt, und dem Landeshauptmann von Oberösterreich, Dr. Josef Pühringer, sowie den Sponsoren, allen voran Herrn Franz Wimberger und Herrn Wolfgang Holzhaider für die bedeutende Unterstützung, ohne so ein großartiges Projekt nicht möglich wäre.

So möge die Auseinandersetzung mit dem Thema VERSÖHNUNG für Sie ganz persönlich zur Versöhnung werden. Das wünsche ich Ihnen und stehe Ihnen auch zu diesem Thema gerne zur Verfügung.

Ihr Franz Seiser Kurator